Dienstag, 24. April 2012

Exkurs: Spargel-Pipi

Warum riecht der Urin nach Spargel-Genuss so komisch?
Die Antwort: Genau weiss man es nicht!
Lange Zeit dachte man, da der Spargel definitv harntreibend wirkt, käme der Geruch daher, dass er viele Giftstoffe aus dem Körper mit ausschwemmt. Dies konnte mittlerweile (leider) widerlegt werden.

Heute geht man davon aus, dass beim Verdauen der im Spargel enthaltenen Asparagus-Säure als Abbauprodukt Schwefelester entstehen. Und klar, Schwefel stinkt. Also wird leider nur das ausgespült, was auch mit dem Spargel in den Körper gelangt.

Bereits 1967 gab es eine Studie, in der belegt wurde, dass nur bei ca 50% der Menschen der Urin bei Spargelgenuss auch riecht. Bei den anderen 50% riecht er völlig normal.
1980 belegte dann eine Studie, dass dies lediglich daran liege, dass ein Teil der Menschen die Abbauprodukte schlichtweg nicht riechen können und deswegen angaben, dass ihr Urin normal röche.
1987 folgte dann eine gross angelegte Studie, die über ein ganzes Jahr verlief. Hierbei wurde die Studie von 1980 widerlegt. Ca 50% der Menschen besitzen tatsächlich das Enzym zur Spaltung der Asparagussäure nicht!

Ob Geruch oder nicht: Fest steht, dass Spargel entwässernd wirkt und zudem die Verdauung in Schwung bringt und den Darm reinigt: Denn zu den vielen Balaststoffen bringt Spargel (der zu 95% aus Wasser besteht) gleich die nötige Flüssigkeit mit, um die Ballaststoffe aufzuquellen!

Also: Guten Appetit, lasst es Euch schmecken!

Sonntag, 22. April 2012

Spargel mal anders

Heute habe ich einen Spargel-Auflauf gemacht.
Das Plus: Es ist mal ganz was anderes und man kann es sehr Kohlehydrat-arm gestalten. Super für Abends!

Hier das Rezept

Für 4 Personen:
350ml Milch
300ml Wasser
175g Frischkäse( 12-17% Fett), wer mag gerne auch mit Kräutern
etwas Parmesan, gerieben
etwas geriebener Gouda
Kochschinken nach Geschmack
(ja, leider koche ich oft nach Gefühl und nicht mit genauen Mengenangaben, sorry)
ca 250g Spinat
ca 1 Kg Spargel
Salz, Pfeffer, Muskat, Paprikagewürz, Chiliflocken

Milch und Wasser aufkochen, kleingehackten Spinat hineingeben, knackig mit den Gewürzen würzen, ein wenig kochen lassen. Wer es cremiger mag, der gibt etwas Speisestärke hinzu oder macht gar eine Mehlschwitze. Aber ich finde, man kommt auch prima ohne aus.
Den Schinken in Würfel schneiden, Spargel schälen.
Nun den Frischläse und den Parmesan in die Soße rühren.
Eine Auflaufform fetten, die Spargelstangen hineinlegen, mit Schinkenwürfeln bestreuen und gut mit der Soße bedecken. Dann die Nächste Schicht bis alles in der Form ist. Die obere Schicht muss noch gut mit Soße bedeckt sein. Zum Schluss den geriebenen Gouda auf dem Auflauf verteilen und für ca 30 min bei 180 Grad Umluft backen.

Wer möchte serviert dazu Nudeln, dann bekommt das ganze noch mehr ein italienisches Flair.
Wir fanden aber, dass das gar nicht so unbedingt nötig war.

Wir waren sehr überrascht, dass Spargel hier mal gar nicht so klassisch daherkommt und trotzdem durch die lange Garzeit ein feiner und zarter Genuss sein kann!

Klar, mit ca 19g Fett pro Person (je nach verwendetem Frischkäse, Gouda und Parmesan und ob man nun eine Mehlschwitze macht oder nicht) ist das Ganze fettechnisch nur Mittelklasse, aber durch die fehlenden Kohlehydrate schlägt dies nicht ganz so zu buche. Ausserdem kann man dies durch fettarmen Käse noch weiter reduzieren.
Alles in Allem ist es diesbezogen der Variante mit Sauce Hollandaise und Kartoffeln auf jeden Fall vorzuziehen. :)

Dienstag, 17. April 2012

Exkurs: Osteopathie

Mittlerweile kennt so ziemlich jeder den Begriff der Osteopathie. Ich gehe davon aus, dass so ziemlich jeder zumindest eine Person im Bekanntenkreis hat, die beteuert, ihr Osteopath hätte ihr unglaublich geholfen. Dennoch, weiss man denn wirklich, was dahinter steckt?

Hier möchte ich einmal zusammenfassen, aus was Osteopathie genau besteht:Die Osteopathie geht davon aus, dass Fehlhaltungen und Fehlstellungen des Bewegungsapparates wie zB Verkrümmungen der Wirbelsäule (und seien sie noch so gering) Auswirkungen auf die Funktionsweise der inneren Organe haben. Die inneren Organe liegen nicht statisch an einem Ort, sie bewegen sich im Körper - zum Glück jedoch nicht sehr weit. :)  Sie habennämlich untereinander und mit Bändern, Gelenken und Knochen Berührungspunkte, an denen sie aneinander hängen und reiben. Diese "Gleitflächen" können durch eine Fehlhaltung verkleben und so das Organ an einem Ort "festhalten". Als Folge kann das Organ nicht mehr „frei“ funktionieren.
Es ist ein organisches Leiden, und doch ist der Knochenbau "schuld".

In einer Behandlung wird der Osteopath zunächst Körperhaltung und – statik des Patienten sowie die Funktionsweise von Gelenken etc überprüfen und falls möglich korrigieren. Danach wird er die genaue Lokation der Organe aufspüren und durch erlernte Handbewegungen die Fixationen lösen.
Ein ganz besonderer Teil dieser Behandlung ist die kranio-sacrale Osteopathie.
Hierbei prüft der Therapeut das Zusammenspiel der Wirbelsäule (inklusive Check eines jeden Wirbels) mit Schädel und Becken und versucht Fehlstellungen zu korrigieren. Ein Grossteil der in der Osteopathie behandelten Beschwerden sind auf Probleme im kranio-sacralen Bereich zurückzuführen.

Wann also sollte man einen Osteopathen aufsuchen? Wann kann er überhaupt helfen?- bei Problemenm mit dem Gelenkapparat wie zB: Hexenschuss, Ischias, Verletzungsfolgen, allgemeinen Gelenkbeschwerden
- bei internistischen Problemen wie zB: Operationsnarben, Verwachsungen, Herzbeschwerden, Verdauungsstörungen
- im Hals- Nasen- Ohrenbereich: Bei wiederkehrenden Kopfschmerzen, Migräne, chronischen Nasennebenhöhlen- Mandel- oder Mittelohrentzündungen, begleitend auch bei Kieferproblemen, Gebissfehlstellungen
- bei Problemen im urologischen Bereich wie: Blasenentzündungen, Prostatabeschwerden,  Inkontinenz, Nierenbeschwerden
- im Bereich der Gynäkologie ganz besonders zur Begleitung einer Schwangerschaft, zur Vor- und Nachbereitung der Geburt, bei Vernarbungen und Verwachsungen nach Operationen aber auch bei Menstruations- und Wechseljahresbeschwerden
- Kindern kann ein Osteopath u.a.bei Knochenverformungen als Geburtsfolge, Hüftdysplasie, Schiefhals, Verdauungssrörungen, Entwicklungsverzögerungen, Lern- und Konzentrationsschwächen und Hyperaktivität helfen. Auch Schreikinder können nach Behebung osteopathisch zu lösender Probleme ruhiger werden. 

Hinweis: Diese Aufzählung ist in keinster Weise vollständig.

Vorsicht ist jedoch geboten bei schweren Erkrankungen (wie Tumoren, Krebs, Rheuma etc) wenn die Selbstheilungskräfte des Körpers einfach überschritten sind. Hier kann Osteopathie lediglich begleitend eingesetzt werden.

Der Bereich der leichteren, therapierbaren Erkrankungen ist jedoch, wie man bereits oben sieht, riesig. Und da der Therapeut immer ganzheitlich nach den Ursachen der Probleme sucht, ist so mancher Patient erstaunt, wenn die zu behandelnde Stelle weit weg von den eigentlichen Beschwerden liegt.

Eigene Meinung:Ich selber habe es mir zur Gewohnheit gemacht, jedes halbe Jahr zum Osteopathen zu gehen, da ich zu einer Schiefstellung der Hüfte und des Nackens neige – und ich gehe wegen leidvoller früherer Erfahrungen so früh, dass erst gar keine grossen Probleme auftauchen können.
Auch bei Kindern kann ich nur empfehlen, einen Osteopathen aufzusuchen, sobald einem sein Kind „komisch vorkommt“. Fehlstellungen und Verwachsungen kommen gerade bei Kindern wegen ihrer starken und häufigen Wachstumsschübe oft vor. Nach einem jedem Schub sollte man überprüfen lassen, ob noch alles reibungslos zusammenspielt.

Die Kosten:Leider gelten Osteopathen, die eine mehrjährige medizinische Ausbildung durchlaufen müssen und meist sowieso aus dem medizinischen Bereich kommen, in Deutschland lediglich als Therapeuten. Das bedeutet vor Allem, dass die meisten nicht mit einer gesetzlichen Krankenkasse abrechnen dürfen. Die Kosten belaufen sich pro Behandlung auf von ca 70€ bis hin zu 200€ (wenn man im Raum München lebt) und müssen selbst getragen werden.(Ausnahme sind Privatversicherte und Beihilfeberechtigte, wo je nach Versicherung zumindest ein Teil, wenn nicht alles übernommen wird)
Aber aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Es lohnt sich!

Sonntag, 11. März 2012

Exkurs: Die Leber, Schadstoffe und die Fettverbrennung

Hier möchte ich einmal kurz erläutern, warum es eigentlich auch für den Abnehmerfolg und für das Halten de Gewichts so wichtig ist, möglichst unverarbeitete Lebensmittel ohne Zusatzstoffe zu sich zu nehmen.
Im Kern der ganzen Hexerei befindet sich unsere Leber. Sie hat nämlich hat 2 Hauptaufgaben:
1. soll sie Fett spalten und 2. soll sie die aufgenommenen Schadstoffe wieder aus dem Körper filtern. Ganz klar, wenn sie den ganzen Tag mit der einen Aufgabe vollauf beschäftigt ist, kann sie die andere nicht oder nur unzureichend erfüllen.
Und leider (oder zum Glück) hat der Abbau von Schadstoffen in unserem Organismus immer Vorrang. So kann die Leber - je mehr Schadstoffe im Körper sind - immer weniger Fett zur Verbrennung aufbereiten. Es wird eingelagert, bleibt dort liegen und bei Energiemangel wird nicht etwa das vorhandene Fett herangezogen und verbrannt - nein, unser Körper schreit mit Heisshunger nach der nächsten enregiereichen Nahrungszufuhr!

Dies ist nur sehr vereinfacht und in Kürze dargestellt, ist aber dennoch ein toller Reminder wenn man sich mal wieder fragt, warum man sich denn eigentlich Öko ernähren sollte - obwohl es ja kostenintensiver und aufwändiger ist!

Mittwoch, 7. März 2012

Aktion Agar-Agar

Agar-Agar ist ein pflanzliches Geliermittel, das aus Rotalgen gewonnen wird. In Japan wird es bereits seit dem 17. JH verwendet. Die langkettigen Vielfachzucker des Agar Agar können vom Körper nicht verwendet werden und zählen daher zu den Ballaststoffen.
Agar-Agar geliert im Gegensatz zu Gelatine auch Speisen ohne Zucker oder Säure, und so lässt sich z.B. der Zuckergehalt von Desserts oder Marmeladen nach Geschmack verringern.
Dies eröffnet gerade für figurbewusste Süssschnäbel ungeahnte Möglichkeiten!

Ich möchte allerdings hinzufügen, dass -wenn man sich vor der Gewinnungsart von Gelatine aus Tierhäuten und Tierknochen nicht ekelt- auch Gelatine ernährungsphysiologisch hochwertig ist. Sie besteht aus Collagen und dies ist ein Eiweiss, in dem sich nahezu alle - auch die essentiellen, also nicht vom Körper gebildeten- Aminosäuren befinden.
Die Bindeeigenschaften von Gelatine und Agar Agar sind unterschiedlich, daher bitte nicht die Mengenangaben 1:1 umsetzen!

Schoko-Milch Pralinen:
8EL Milch und 3 EL fein gehackter Bitterschokolade erhitzen. 1/4 TL Agar Agar mit 2 EL Wasser verrühren, dazugeben und 2 min köcheln lasssen. Mischung in Eiswürfelformen füllen und mind 1/2 Std im Kühlschrank festwerden lassen.

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Zuckerfreie Marmelade:
250g Früchte
75g flüssiger Akazienhonig
1/2 Vanilleschote
1,5g Zitronensäure
1/2 TL Agar Agar

Früchte waschen, in kleine Stücke schneiden, in einen Topf geben, honig und zitronensäure einrühren. Vanilleschote aufschlitzen, Mark auskratzen und einrühren.
Alles aufkochen und bei schwacher Hitze 5 min köcheln lassen bis die Früchte zerfallen.
Agar Agar mit 2-3 EL kaltem Wasser anrühren, zugeben und noch 2-3 min bei starker Hitze weiterkochen.
Marmelade sofort abfüllen und stürzen. Im Kühlschrank hält sie einige Wochen.

Dienstag, 6. März 2012

Aktion Hirsegerichte

Hirse-Champignon-Auflauf
Zutaten
1 Ltr. Wasser
500 g Champignons
250 g ganze Hirse
1/2 Becher Soja-Creme
1 Bund Petersilie 2 Stück Zwiebeln
2 - 3 Stück Eier(Eiersatz!)
2 EL Pflanzenöl
1 EL Gemüsebrühe (hefefrei)
Gemüsbrühe z.Würzen
Muskat
Zubereitung:
Wasser zum Kochen bringen. Gemüsebrühe, eine halbierte Zwiebel, und die kurz überbrühte Hirse zugeben. Aufkochen, und mit geschlossenem Deckel bei geringer Energiezufuhr ca. 20 Min. kochen.
Zwischenzeitlich Champignons waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Zweite Zwiebel schälen, würfeln in heißem Fett ca. 10 Min. dünsten. Eiersatz und Soja-Creme verquirlen, mit Muskat, Gemüsebrühe abschmecken. Hirse, Champignons und gehackte Petersilie vermengen, in eine gefettete Auflaufform füllen. Mit Eiersatz und Soja-Creme-Masse übergießen. Bei ca 200 ° ca 30 Min. überbacken.
Zubereitungszeit ca 30 Min-Kochzeit: ca 1 Std.

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Gemüsehirsotto - erledigt 8.3.12
Zutaten
600 ml Gemüsebrühe (hefefrei)
300 g Hirse
250 g Champignons; geputzt blättrig geschnitten
230 g Dose Tomaten
200 g Erbsen, Tiefgekühlt
200 g Karotten in dünne Rädchen
40 g Käse-Ersatz aus dem Reformhaus - gerieben 1 Zwiebel; fein gehackt
1 Bund Petersilie; grob gehackt
1 TL Olivenöl
Zubereitung:
Das Olivenöl nicht zu stark erhitzen, Zwiebeln und Champignons darin dünsten. Karotten und Erbsen beifügen, kurz weiterdünsten. Tomaten zugeben, Gemüsebrühe dazu gießen.
Sobald das Ganze wieder kocht, die Hirse einrühren. Die Hirse sofort auf kleinste Stufe stellen, so daß die Flüssigkeit nicht mehr kocht, und die Hirse zugedeckt 20 bis 30 Minuten quellen lassen.
Gemüsehirse mit einer Gabel sorgfältig lockern, anrichten und mit Petersilie und Reibkäse bestreuen.

Erfahrungen:
Für ein Baby und eine Mutter habe ich 1/4 Paprika, 1/4 Zucchini, 1 Tomate und 3 mittelgrosse Champignons gewürfelt, mit Zwiebelsalz sowie Bärlauch-Pfeffer Salz abgeschmeckt und gut angebraten. Die Hirse vom Vortag dazu (ca 150g) et voila, etwas Parmesan drüber, lecker.
Man muss sich jedoch an die etwas spelzige Konsistenz gewöhnen (vor Allem wenn man vorher wenig mit Vollkornreis gekocht hat), es ist etwas krümeliger als das klassische Risotto aber sicher ab und zu eine nette Alternative. Aber mal ehrlich: Ich steh irgendwie mehr auf Reis. Ist zwar ungesünder (gerade weisser Reis) aber immerhin wirkt er entwässernd...
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gefunden auf http://www.zentrum-der-gesundheit.de/
übrigens eine tolle Seite, auch für andere alternative Gerichte!

Hirse - Info

Ohne viel Vorspiel will ich hier einmal eine Lanze für die Hirse brechen:
Inhaltsstoffe und Vorteile der Hirse:
- Kieselsäure (Silizium):
Dies wirkt wie ein kleiner „Schönmacher“ für Haare, Haut und Nägel.
Silizium leistet einen wichtigen Beitrag für die Elastizität und Spannkraft des Bindegewebes und hilft so, Cellulitis einzudämmen.
Der Hautstoffwechsel wird positiv beeinflusst und die Haut kann Feuchtigkeit besser binden.
Kieselsäure besitzt zudem eine hohe Bindungskraft bei Entzündungserregern – und hilft somit, Entzündungsreaktionen jeglicher Art einzudämmen.
- Eisen:
Der Eisengehalt der Hirse ist einer der höchsten unter den Getreidearten (3x höher als bei Weizen). 50 g Hirse decken den täglichen Eisenbedarf – so bringt Hirse einen wertvollen Beitrag für die Blutbildung. Eisen hilft beim Sauerstofftransport, der Energiegewinnung, bei der Zellteilung und hilft auch gegen chronische Müdigkeit. Damit das Eisen besser aufgenommen werden kann, sollte Vitamin C dazu gegessen werden. Aber Achtung, durch das Eisen wirkt Hirse in grossen Mengen auch stuhlverfestigend.
- Calcium:
Calcium ist bekannterweise maßgeblich verantwortlich für die Festigkeit des Gewebes, der Knochen und Zähne. Vitamin D, das vor Allem durch Sonneneinstrahlung auf die Haut gebildet wird, verbessert die Aufnahme des Calciums.Ausserdem ist Calcium an der Blutgerinnung beteiligt und ein wichtiger Faktor bei der Vorbeugung von Allergien.
- Magnesium:
Magnesium ist sehr bekannt und essentiell für die Muskelaktivität und die Energiegewinnung. Magnesium hilft bei Übersäuerung des Körpers.

- wirkt basenbildend:
Getreide wie Roggen oder Weizen gelten als säurebildend und verschleimend. Dies hat vor Allem Auswirkungen bei Erkältungen oder auch Cellulitis. Wobei ich hier anmerken möchte, dass die Theorie des übersäuerten, verschlackten Körpers kontrovers diskutiert wird.
- ist glutenfrei

Hirsekörner enthalten etwa 70 % Kohlenhydrate, circa 10 % Eiweiß und bis zu 5 % Fett. Im Öl der Hirse sind Vitamin E, Provitamin A und verschiedene B-Vitamine enthalten, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können.

Siehe hierzu auch meine Erfahrungen mit Hirsebrot (siehe Brotprojekte) und aus der Aktion Hirsegerichte!

Montag, 5. März 2012

Aktion Gewürzsalze

Rucolasalz
1 handvoll Rucola aus dem Garten
15 schwarze Pfefferkörner
3 EL Salz
nussig, für Salat, Gemüse, Meeresfrüchte. Tischsalz!

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Verbenensalz
1 handvoll Verbene
1 TL Knoblauchgranulat
ggf 0,5 TL Zitronenschale
3 EL Salz

Fisch, Suppen, Pasta, Kräuterbutter, Dressings, Brotaufstriche, Brot

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Minze-Zitronensalz
1 EL Minze getrocknet
1 Stängel Zitronengras (Zitronenmelisse, Zitronenverbene, alles was frisch schmeckt, ggf auch Tee)
2 Kardamomsamen, ganz
3 EL Salz
Sommersalz: Salate, Dressings, Gemüse, Reisgerichte, Asiatisches, Fleisch, Meeresfrüchte

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Orange-Ingwer Salz
1 EL Orangenschale (oder andere Zitrusfrucht nach Geschmack)
1 EL Ingwer
3 EL Salz

schön asiatisch, frisch und spicy
Wers scharf mag, nimmt noch 1-2 TL Wasabi

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Rosen-Chili-Salz
1 TL Pfefferkörner
1 TL Chiliflocken
1 TL getrocknete Rosenblüten
50g Salz

Edles Tischsalz - hübscher ist es fast wenn man nur Chilies verwendet
Auch als Zucker der Hit!

Sonntag, 4. März 2012

Aktion Kräuterterrasse

Achtung Achtung, dieses Jahr versuche ich meinen schwarzen Daumen zu überwinden, und Kräuter in Töpfen auf der Terasse zu ziehen.
2 qm im Garten für eine Kräuterschnecke freizukämpfen, auf die Gefahr hin,dass ich nach einem Sommer doch weder aufgebe, traue ich mich noch nicht so recht.

Hier also die Liste der Kandidaten (erledigtes mache ich fett):
Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Kamille, Minze, Melisse, Rosmarin

Ergänzung:
Jetzt werde ich grössenwahnsinning und versuche es auch mt ein paar einfachen Gemüsen:
Rucola,Kresse,Kohlrabi, Frühlingszwiebeln

In Omas Gemüsegarten haben wir: Tomaten, Zucchini, Gurken, Salat, Rhabarber, manchmal Paprika, Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und noch einiges anderes mehr, das ich nicht zuordnen kann (bisher) und dessen Erntezeit ich auch meist verpasse.

Da steht dem Selbstversorger-Sommer ja quasi nichts mehr im Wege.
Mal sehen wers überlebt, im April gehts los!

Update: Habe mir ein "Gärtnern für Anfänger" Buch gekauft - mal sehen obs hilft!
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Es ist April.
Ich habe mit Kresse angefangen - und bin gescheitert... Das mit dem jeden Tag giessen hat gut begonnen - aber dann wurden wir alle 3 krank... Naja und alles Weitere ist Geschichte.
Falls das Wetter noch einmal gut werden sollte dieses Jahr gehts aber los mit den ersten Balkongewächsen... Mal schauen wie lange die überleben. :)

Update 24.4.12:
Hey, ich war gestern seit längerem mal wieder draussen (endlich war das Wetter mal so gut). Und als ich an dem ungeliebten Kresse Topf vorbeikam, den ich gefrustet nach draussen verbannt habe, ein Wunder! DIE KRESSE LEBT!!! Schön saftig grün, richtig lecker sieht sie aus!
Jetzt weiss ich nicht ob das der Regen geschafft hat, oder ob die Schwiegermama heimlich gegossen hat. ;)
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Update 24.4.12:
Meine ersten Opfer sind da: Basilikum und Rosmarin.
Noch stehen sie brav auf der Küchenfensterbank und sind schön saftig grün und duften wunderbar.
Um ihre Überlebenszeit zu verlängern habe ich Aufkleber auf die Töpfe mit genauen Giessanleitungen geklebt und die Giesskanne direkt daneben gestellt. So kann doch eigentlich gar nichts schiefgehen, oder?...
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Update 7.5.12:
Wir haben seit 3 Tagen Zuwachs:
Eine Minze, eine Melisse und ein Schnittlauch wohnen nun bei uns. Diese 3 sehen genau wie der Basilikum vom 24.4. 12 noch sehr glücklich aus.

Der Rosmarin lebt nur noch auf der rechten Seite. Ich persönlich schiebe das ja auf die Qualität der Pflanze, denn wie kann es sein, dass der mimosenhafte Basilkum lebt und der Rosmarin stirbt???
Die Kresse ist auch wieder tot. Ich habe beschlossen ich finde dieses Gewächs doof.

Ich halte Euch über unsere neuen Mitbewohner auf dem Laufenden!

Das supergesunde und schnelle Kaltofenbrot

Brot backen kann so einfach sein.

Ich tauche ein in die Welt der Kaltofen-Brote.
Das Praktische daran ist: Man stelt den Brotteig in den kalten Ofen. :)
Das Grundrezept (aus Chefkoch.de)
500g Vollkorn-Dinkel Mehl
150g Körner
500ml Wasser
2 TL Salz
2 EL Essig
1 Würfel Hefe (oder 2 Packerl Hefe)

Das mischt man zusammen zu einem relativ flüssigen Teig, füllt ihn in eine Form, stellt es in den Ofen, stellt den Ofen auf 200 Grad Ober-Unterhitze ein und bäckt es 1 Std.
Saulecker, gelingt immer und je nachdem welche Körner man reintut, schmeckt es immer anders.

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Als nächstes wollte ich etwas Brotgewürzsalz zufügen:
20g Petersilie
10g gemahlener Koriander
10g Kümmel
5g Kamillenblüten (falls vorhanden)
5g Anis
5g Fenchel (lustigerweise tuts da auch Fencheltee)
ein wenig Verbene kann das ganze noch abrunden

oder gleich Verbenensalz:
1 handvoll Verbene
1 TL Knoblauchgranulat
ggf 0,5 TL Zitronenschale
3 EL Salz
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Hirsebrot - erledigt 7.3.12
500g Dinkel Vollkornmehl
50g Hirse (150ml Salzwasser zum kochen)
2 Päckchen Hefe
2 grosse TL Salz
2 EL Essig
0,5 l warmes Wasser

Ich habe 150 ml Salzwasser erhitzt, die Hirse 10 min gekocht und dann bei sehr kleiner HItze 30 min ausquellen lassen.
Dann heisst es alle Zutaten zumischen, mit etwas Körnern bestreuen, in den kalten Ofen schieben und 1 Std auf mittlerer Schiene bei 200 Grad Ober/Unterhitze backen. Ggf braucht dieses Brot etwas länger, Garprobe machen!

Sehr saftig und locker. Und dank der ganzen Hirse und des Vollkornmehls sind alle Vitalstoffe noch voll enthalten! Ich war von dem Geschmack hellauf begeistert. Ein Vollkornbrot, das nicht "vollkornig" schmeckt. Man kann es also auch holländischen oder amerikanischen Gästen anbieten! :)

Update 7.4.12:
Wer sein Brot nicht ganz so "nass" mag: 100g gequollene Hirse und 50g kernige Haferflocken, dann 10 min länger backen. Und schon hat es die Konsistenz von "normalem" Roggenbrot.
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Weizen-Roggenbrot - erledigt 16.3.12
Eine gute Nachricht für alle, die den klassischen Geschmack von Weizen und Roggen immer noch dem Dinkel vorziehen:
Das Kaltofenbrot funktioniert auch wunderbar mit 350g Weizenvollkornmehr und 150g Roggenvollkornmehl.
Keine Zugabe von Natursauer (Sauerteigansatz in Pulverform) oder gar frischem Sauerteigansatz nötig! :)

Aber Achtung, Weizen und Roggen sind auch im Vollkornzustand um einiges Innsulinwirksamer als Dinkel!
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Leinsamen-Brot - erledigt 1.4.12
Leinsamen sind die gesunden Klassiker. Ich habe mit Schrot gearbeitet, dieser ist gesundheitlich wirksamer als der ganze Samen, da durch die aufgebrochene Struktur die Wirkstoffe schneller zur Verfügung stehen. Und 100g Leinsamen Schrot mit 50g Pinienkernen hinzugegeben.
Die Leinsamen machen das Brot ein klein wenig bitter, das nächste Mal würde ich mehr Pinienkerne hinzugeben. Ich rede jetzt von einem sehr leichten Nebengeschmack, das Brot ist jetzt nicht "bitter" im klassischen Sinne. Es hat es auch in dieser Mischung gut geschmeckt. Meine einjährige Tochter hat es mit Begeisterung gegessen - also so stark kann der Geschmack nicht gewesen sein. :)
Noch etwas was ich gelernt habe: Pinienkerne nicht als Deko oben draufstreuen, die verbrennen beim backen.(eigentlich logiscch)  :/

Exkurs: Leinsamen:
Leinsamen wirken durch ihre aufquellenden Schleimstoffe extrem Verdauungsfördernd. UNd gilt damit als "Darmputzer".
Daneben stecken in Leinsamen etwa 25 Prozent Ballaststoffe, ca. 25 Prozent Eiweiß und 30 bis 45 Prozent Fett. Aber keine Panik, das Fett setzt sich vor Allem aus dem gesunden Öl-, Linol- und Linolensäuren zusammen. Letztere gehört zu den Omega-3-Fettsäuren, welchen zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben werden. Studien weisen darauf hin, dass Leinsamen in ihrer Zusammensetzung zB Prostata-, Dickdarm-, und Brustkrebs sowie Herz-Kreislauf Erkrankungen vorbeugen können.
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Gemüse-Brot - erledigt 5.5.12
Da meine kleine Tochte nicht so viele grobe Körner verträgt, habe ich ein Gemüsebrot versucht - sehr lecker.

Statt der 150g Körner aus dem Grundrezept habe ich 50g Sesam und Leinsamenschrot (je 25g) gemischt. Dann habe ich Ca 70g Karotte und 30g Zucchini fein geraspelt, mit etwas fein gehacktem Rucola vermischt und alles unter die Grundmischung des Brotes gequirlt. Statt 2 TL Salz habe ich 3 TL Kräutersalz verwendet.

Das Brot braucht ca 5 Min länger im Ofen um die Feuchtigkeit aus dem Gemüse auszugleichen.

Es hat nicht so viel Biss wie die Körner Variante (logisch), schmeckt aber saftig-herzhaft, wenn auch etwas neutraler als das Grundrezept. Super wenn mans auch mal süß mag aufs Brot.
Dafür wartet es mit weniger Fett auf ohne dabei an Balaststoffen einzubüßen.
Ich berichte von meinen weiteren Back-Erfolgen!